StaticFloat

Statische IP – Raspberry Pi

Wer seinem Pi im internen Netzwerk eine feste IP-Adresse zuweisen möchte, der muss lediglich 2 kleinere Schritte vollziehen.

Als Erstes müssen wir überprüfen, über welche Schnittstelle sich unser Pi ins Internet einwählt. Normalerweise ist das „eth0“ oder „wlan0“. Je nachdem, ob wir unseren Pi per Lan oder per Wlan mit der Internet verbunden haben. In Ausnahmefällen kann dieses Interface auch anders lauten. Aus diesem Grund müssen wir überprüfen, wie es nun eigentlich heißt. Dazu müsst ihr im Terminal einmal den Befehl ifconfig eingeben. Als  Ausgabe wird euch ein Haufen Zahlen zurückgegeben. Schaut einfach nach dem Block, bei dem die Werte nicht alle nur 0 enthalten oder gar nicht erst gefüllt sind. Normalerweise ist es das Interface, bei dem die IP auf 192.168.0.XXX oder 192.168.1.XXX steht. Achtet bitte bei der Suche darauf, ob eure IP xxx.xxx.0.xxx oder xxx.xxx.1.xxx lautet.

Anschließend über müssen wir mit dieser Information das Interface dahingehend einrichten, als dass es eine statische IP-Adresse verlangt. Diese IP-Adresse wird dann wiederum von unserem Router vergeben.

Führt den Befehl aus: sudo nano /etc/dhcpcd.conf

Nun öffnet sich ein Editor, über den ihr am Ende der Datei einfügt:

#static IP configuration
interface enxb827ebdc0d1f
static ip_address=192.168.Y.XXX/24
static routers=192.168.Y.ZZZ
static domain_name_servers=192.168.Y.ZZZ

Das Y steht meistens für eine 0 oder eine 1. Das kommt immer auf den Router an und sollte genau so lauten, wie bei eurer IP Adresse, die ihr über ifconfig vorgefunden habt.
Die drei XXX stehen für eine Zahl zwischen 2-254. Das wird eure spätere IP-Adresse sein. Wählt am besten eine Zahl, die Über 100 liegt. So könnt ihr sicherstellen, dass diese IP-Adresse noch nicht vergeben ist.
Die drei ZZZ stehen stellvertretend für euren Router. Meistens hat der die Nummer 1. Aber auch das findet ihr unter ifconfig aufgeführt (DNS).

Melvin

Ich bin 23 Jahre jung und studiere zurzeit Wirtschaftsinformatik an der Georg-August-Universität in Göttingen. Ich bin ein Mensch, der sich neben der Programmierung noch für tausend andere Dinge interessiert, die mal mehr und mal weniger verrückt sind. Vor allem aber bin ich Feuer und Flamme mit der Programmierung von eigenen kleinen Apps und Programmen, die mein Leben bereichern.

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