StaticFloat

Adblocker – Raspberry Pi

Genug von Werbung und vor allem genug von den tausenden Weihnachtsangeboten? Mit PiHole kannst du ganz easy allerlei Werbung aus dem Browser, aus deinen Programmen, aus deinem Handy und aus jeder App heraus filtern.

Ich bin regelmäßig auf 9gag unterwegs und zocke auch ganz gerne mal am Handy kleinere Spiele. Natürlich bin ich auch im Netz unterwegs. Auch verstehe ich, dass sich die Betreiber von Webseiten oder Entwickler von Apps auch ihre Arbeit monetisieren wollen. Ich bin der letzte, der das nicht verstehen würde. Was mich aber so richtig auf die Palme bringt ist, wenn es einfach nur übertrieben wird. Wenn Apps nach jedem Game einmal ein 30 sekündiges Werbevideo anzeigen müssen oder ich beim Lesen eines Artikels mit aufploppenden Werbebannern bombardiert werde.

Liebe Webseitenbetreiber, liebe Entwickler, es ist nicht das Sammeln meiner Daten oder die Werbung an sich. Es ist die Penetranz, die eure Werbemittel teilweise mit sich bringen und weshalb die Leute einen Werbeblocker/Ad-Blocker nutzen. Wir brauchen schlichtweg keine von selbst startenden Videos, die auf voller Lautstärke den Hörsaal beschallen, wenn wir „Fungibilität“ nachschlagen müssen.

Na wie dem auch sei. Jedenfalls habe ich mich dazu entschieden einen Ad-Blocker zu verwenden. Leider haben Browserplugins einen entschiedenen Nachteil. Sie funktionieren wirklich nur im Browser! Wer auch auf dem Handy, in irgendwelchen Apps, unterwegs ist, der schaut in die Röhre.

Für diese Fälle gibt es Pi-Hole.
Dabei handelt es sich um einen DNS-Server auf eurem Raspberry Pi.

Wer nicht weiß, was ein DNS Dienst ist der kann sich diesen, wie ein Telefonbuch vorstellen.
Wir geben eine Domain (wie „staticfloat.de“) im Browser ein und dieser löst die für den Menschen lesbare Domain in eine IP auf. Diese IP kann der Browser dann verstehen, um eine Verbindung zu einem Server aufzubauen. Wenn wir das Beispiel mit dem Telefonbuch noch einmal aufgreifen, dann geben wir den Namen einer Person ein (die Domain) und das Telefonbuch ruft dann über die Telefonnummer (IP-Adresse) den Kontakt an.

Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Unser Handy oder PC will die Domain auflösen und schickt deshalb eine Anfrage an Pi-Hole. Pi-Hole wiederum erkennt Domains von Werbeanbietern und filtert diese. Damit filtert Pi-Hole also Werbung. Wir selber können entscheiden welche Domains Werbung sind und welche wir erlauben wollen. Im Standard werden etwas über 100.000 Werbeanbieter blockiert.

Melvin

Ich bin 23 Jahre jung und studiere zurzeit Wirtschaftsinformatik an der Georg-August-Universität in Göttingen. Ich bin ein Mensch, der sich neben der Programmierung noch für tausend andere Dinge interessiert, die mal mehr und mal weniger verrückt sind. Vor allem aber bin ich Feuer und Flamme mit der Programmierung von eigenen kleinen Apps und Programmen, die mein Leben bereichern.

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