StaticFloat

13 Dinge, die man mit alten Handys noch machen kann

Zu schade zum Wegschmeißen?
Ich stelle euch heute 13 Möglichkeiten vor, wie ihr eurer altes Smartphone noch verwenden könnt, ohne es in eurer Schublade verstauben lassen zu müssen.

Die Lebenszeit eines heutigen Smartphones beträgt meistens 2 Jahre und in etwas selteneren Fällen 3 Jahre. Nach dieser Zeit sind entweder die Akkus oll, die Software stimmt nicht mehr, das Smartphone ist elendig langsam geworden oder wir bekommen durch eine Vertragsverlängerung einfach ein neues Smartphone zugestellt.

Aber ist es nicht viel zu schade diese Altgeräte ohne weitere Beachtung in irgendeiner Schudlade vergammeln zu lassen? Bevor die zu alt sind, kann man sie auch für andere nützliche Dinge gebrauchen.
Ich weiß nicht genau, ob man das nun UpCycling nennen kann, aber es ist eine schöne zweite Chance.

 

Verkaufen:

Unter einen der eher klassischeren Fälle würde wohl das Verkaufen des eigenen alten Smartphones fallen. Hier gibt es noch ein wenig Geld, auch wenn sich die zu erhaltenen Beträge unter Umständen im eher niedrigeren Bereich befinden könnten.

Jemand könnte vielleicht noch Gefallen an einem günstigen gebrauchten Smartphone finden.

Als kleinen Tipp vor dem Verkauf: Setzt euer Smartphone oder Tablet auf Werkeinstellungen zurück und entfernt eventuell vorhandene Speicherkarten. Da es vorkommen kann, dass man noch gelöscht Daten wiederherstellen kann, so kann man, um auf Nummer sicher zu gehen einfach den Speicher verschlüsseln und anschließend wieder entschlüsseln. Jetzt sind alle Daten mit einer höheren Wahrscheinlichkeit überschrieben.

 

Verschenken:

Die Alternative zum Verkaufen wäre selbstverständlich auch das Verschenken des Altgerätes.
Macht euren Angehörigen oder Freunden doch einfach mal eine kleine Freude.

 

Spenden:

Da wir gerade das Verschenken angesprochen haben.
Ihr könnt euer Smartphone und/oder Tablet auch an Wohltätige Organisationen spenden.

Open Device Lab zum Beispiel.
Diese Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Geräte zu sammeln und diese über das Netz an Entwickler zu vermitteln. Als Entwickler hat man nämlich für bestimmte Zwecke nur wenige Möglichkeiten Apps auf den verschiedensten Geräten zu testen.

Wenn ein Entwickler also den Auftrag erhält eine App zu programmieren, dann funktioniert diese meist sehr gut auf dem Gerät des Entwicklers. Doch Android Geräte sind in sehr großen Hardware- als auch Softwarekonfigurationen verfügbar. Welcher Entwickler es sich finanziell einfach nicht leisten kann hunderte Testgeräte zu kaufen oder aber für einen Cloud-Test Service zu bezahlen, der kann auf Projekte wie Open Device lab zurückgreifen.

Mit einer Spenden würde man also Entwicklern helfen bessere App zu programmieren und gleichermaßen auch sich selber, denn man erhält dann im Nachhinein bessere Apps.

 

Privates Testgerät:

Wie eben angesprochen benötigen Entwickler immer wieder mehrere Testgeräte, um eine frust- und fehlerfreie App programmieren zu können.
Bist du also auf StaticFloat unterwegs, um etwas über die Android Programmierung zu lernen, dann wärst du wohl am besten damit beraten dein Gerät zu Testzwecken zu behalten und nicht zu verbauen/verplanen.

 

Außergewöhnlicheres

Eher unter die Kategorie der außergewöhnlichen Verwendungszwecke würden ein paar dieser Projekte fallen. Hier werden eure Altgeräte nämlich nicht als Gerät für sich, sondern als Teil etwas Größerem fungieren.
Ganz nebenbei macht es mordsmäßigen Spaß solche Projekte zu planen, umzusetzen und am Ende der Welt präsentieren zu können.

 

Digitaler Bilderrahmen:

Habt ihr schon einmal daran gedacht euer altes Smartphone oder besser Tablet an die Wand zu nageln?
Natürlich nicht wörtlich 😛
Mit einem schnell gebauten Rahmen (geschätzte Materialkosten von 5€-10€) könnt ihr euer Tablet an die Wand bringen. Android bringt auch direkt mit dem DayDream Modus „Gallerie“ die perfekte App dazu an den Start. Einfach Rahmen basteln, Bilder auf das Gerät laden und DayDream einstellen.

 

Überwachungskamera:

Ähnlich dem digitalem Bilderrahmen könnt ihr eure Altgeräte auch an die Wand nageln und entweder mittels der eigens programmierten Überwachungskamera App eine Art Überwachungskamera Monitor Zentrale erstellen oder alternativ wäre es natürlich auch möglich das Gerät dezent zu verstecken und mit einer App aus dem PlayStore selber als Überwachungskamera fungieren zu lassen. (Handy als Überwachungskamera App aus dem PlayStore)

 

Musikempfänger:

Im Google PlayStore gibt es diverse Apps, um das eigene Smartphone als fernsteuerbaren Musikplayer zu nutzen. Wenn ihr einen Spotify Account besitzt, dann geht das sogar ganz ohne Zusatzapp. Ladekabel und AUX-Kabel anschließen und schon wird das alte ausgemusterte Gerät zu einem Musikplayer. Solange die Android Version noch halbwegs mitspielt sollte die Rechenleistung auch für das Abspielen von Musik noch ohne Probleme ausreichen.
Viel Speicher benötigt das Gerät auch nicht, denn wenn ihr die Musik streamt, dann ist nur ein kleiner Cache nötig. – W-Lan Empfang vorausgesetzt.

 

Musik-Player im Auto:

Das Autoradio hat seine besten Jahre schon hinter sich und ein Neues ist einfach viel zu teuer?

Wie wäre es mit einem alten Smartphone als Musik-Player im Auto?
Ein Ladegerät fürs Auto gibt es bereits ab 5€ an der Supermarktkasse, bei Amazon gibt es hochwertige KFZ Ladegeräte bereits ab 8,90€.
Ein Aux-Aux Kabel gibt es bei Amazon teils für unter 1€. Ich persönlich würde zu hochwertigeren Aux-Aux Kabeln greifen, die trotzdem mit 4€ sehr günstig sind.

Wer nun in ein Auto einsteigt, der wird für maximal schlappe 13€ um ein teures neues Autoradio herumkommen und hat sogar über Internetverbindung und Speicherkarten die Möglichkeit die eigene MP3 Sammlung zu streamen und auf das Handy zu kopieren.

 

Smart Home – Steuerzentrale:

Smart Home Systeme gibt es inzwischen viele.
Unter anderem auch welche, bei denen wir Bauelemente (Heizungssteuerung, …) kaufen können und dann mittels Smartphone bedienen.

Wie wäre es denn mal, wenn wir unser ausgedientes Tablet auf die Kommode im Flur stellen und darüber das smarte Haus steuern. Je nach Hersteller ist es natürlich zusätzlich möglich die Steuerung über weitere Geräte zu übernehmen, so dass das Tablet nur eines von vielen Steuermöglichkeiten ist.

Wessen Akku schon sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde kann natürlich auch gerne einfach ein Ladekabel mit einbauen und damit das Altgerät im Dauerbetrieb lassen.

 

Smart Home – Alarmanlage:

Vielleicht gibt es ja einige pfiffige Programmierer unter euch, die (ähnlich zur Smart Home – Steuerzentrale) ein Panel für die Steuerung der Alarmanlage basteln/programmieren können.

So wäre es zum Beispiel möglich, dass wir im Eingangsbereich ein Tablet in einen Rahmen einbauen, mittels dessen wir die Alarmanlage scharf stellen können.

 

Spielekonsole:

Die meisten Smartphones haben auch nach längeren Jahres des Gebrauchs immer noch eine ordentliche Rechenleistung.
Wie wäre es denn beispielsweise mit einer kleinen „Spielekonsole“? – Einfach ein Bluetooth Gamepad verbinden und an den TV anschließen.

So zumindest habe ich es mit meinem alten Galaxy S5 gemacht. Das unterstützt MHL und trotz defektem Display wird das Bild einwandfrei auf den Fernsehr übertragen. Gezockt wird dann über das Gamepad. Nur die passenden Spiele muss man noch finden.

 

Fernbedienung:

Wer einen Chromecast besitzt, der könnte sein Altgerät dafür benutzen seinen Chromecast zu steuern. Dieser ist zwar in der Lage eigenständig Bilder, Videos, Filme und Musik auf den heimischen Fernsehr oder die Stereoanlage zu streamen, für eine Bedienung ist dennoch ein Smartphone nötig.

Wer technikvernarrt ist und einen Raspberry Pi mit OpenElec Kodi darauf besitzt, der könnte sein altes Smartphone ebenfalls für eine Bedienung über WLAN nutzen.
Eine super App zur Fernsteuerung des Raspberry Pi mit Kodi ist „Kore, Official Remote for Kodi„. Diese App ist kostenlos im PlayStore verfügbar.

Melvin

Ich bin 23 Jahre jung und studiere zurzeit Wirtschaftsinformatik an der Georg-August-Universität in Göttingen. Ich bin ein Mensch, der sich neben der Programmierung noch für tausend andere Dinge interessiert, die mal mehr und mal weniger verrückt sind. Vor allem aber bin ich Feuer und Flamme mit der Programmierung von eigenen kleinen Apps und Programmen, die mein Leben bereichern.

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